Stickstoffnarkose

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Die Stickstoffnarkose

Werden größere Tauchtiefen aufgesucht, werden durch den steigenden Partialdruck des Stickstoffs Reaktionen im Körper des Tauchers hervorgerufen, die nur sehr schwer und ab einem betimmten Stadium überhaupt nicht mehr kontrolliert werden können. Die Palette dieser Körperreaktionen reicht von absoluter Euphorie über Unwohlsein, leichte Beklemmungen, Angstzustände bis hin zur unkontrollierbaren Panik. Betrachtet man sich die Gefahren des Tieftauchens, sind Gasvergiftungen und Narkoseerscheinungen, sei es durch Stickstoff, Kohlendioxyd oder durch Sauerstoff, die größte körperliche Gefahr. Jede Gegenmaßnahme, die getroffen werden kann, um solche Gasvergiftungen zu reduzieren oder gar zu verhindern, ist daher für den Taucher von enormer Wichtigkeit.
Eine Narkose durch Inertgase geht grundsätzlich auf im Körpergewebe des Tauchers gelösten Stickstoff zurück. Der angereicherte Stickstoff wirkt sich auf unser Zentrales Nervensystem (ZNS) sehr ungünstig aus, da er ab einer bestimmten Konzentration Depressionen und Angstzustände hervorrufen kann. Diese Symptome steigern sich proportional zu der unter einem bestimmten Partialdruck (PP) im Körpergewebe gelösten Stickstoffmenge, da Stickstoff unter höhren Partialdrücken ein ungeeignetes Atemgas ist.


Anzeichen einer Stickstoffnarkose

Zu den ersten Anzeichen gehören :

  • leichter Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Tunnelblick
  • Koordinationsschwierigkeiten
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