Cospudener See
Aus Taucher-Wiki
- Fläche : 436 ha
- Tiefe : 53,5m (Angabe Sidescan-Sonar)
- Sicht :
- Höhe : 110 m
- Länge :
- Breite :
Der Cospudener See ist ein aus einem Braunkohletagebau entstandenes Gewässer. Er wurde im Jahr 2000 anläßlich der EXPO für die Nutzung freigegeben. In Folge des Braunkohlenabbau entsteht in der Region rund um Leipzig eine richtige Seenlandschaft. Informationen dazu findet man unter [1]
Außer dem Hafen mit Cafe, Biergarten, Bootsverleih, Minigolf, Surfcenter und vielem mehr, bieten sich rund um und auf dem See viele weitere Freizeitmöglichkeiten. [2] Nichttauchende Familienangehörige mit Kindern können sich im unmittelbar angrenzenden Freizeitpark Belantis [3] die Zeit vertreiben.
Getaucht werden darf am See nur von der einzigsten, behördlich zugelassenen, Einstiegsstelle am Hafen, oder vom Boot. Anmeldung ist nicht erforderlich, und Einstiegsgebühren gibt es nicht. Der Basisbetreiber erhebt aber eine "Basisnutzungsgebühr". Dafür darf man sich dann auf eine Wiese setzen. Taucherisch hat das Gewässer einiges zu bieten. Im Bereich des Einstieges befindet sich ein Parcour mit Führungsleinen, die einige versenkte Gegenstände (Rollstuhl, Segelboot, Fahrrad, Parkuhr, gedeckter Tisch usw...) verbinden und auch Anfängern wieder aus dem Wasser helfen. :-) Plattformen gibt es in 5m und 10m Tiefe. Die maximale Tiefe im Parcour beträgt ca. 22m. Eine Tauchbasis ist vorhanden, aber in der Regel nur im Sommer, und dann auch nur am Wochenende besetzt. Die Öffnungszeiten sind im Sommer offiziell am WE ab 10:00 Uhr. Das wird aber nicht so genau genommen. Das heißt, es kann auch später werden bzw. schon enden wenn noch Taucher im Wasser sind. Also immer das Basispersonal fragen wie lange man noch Luft bekommt.
Außerhalb des Parcour lohnt sich ein Besuch der "kleinen Steilwand" mit Tiefen bis 40m. Diese beginnt am linken Ende der Bojenreihe und geht nach rechts weg. Auch die "lange Steilwand" im 30m Bereich lohnt sich immer wieder. Diese beginnt am Ende der rechten Bojenreihe und geht ebenfalls nach rechts weg. Die "Steilwände" sind übrigens die Reste der Braunkohleflöze und man kann sich durchaus sein eigenes Stückchen Braunkohle mitnehmen. :-) In einer Tiefe von 40m, vom rechten Bojenende im rechten Winkel den Hang runter, befindet sich ein weiteres Flöz. Mit ein bischen Glück und Wissen :-) sind Tiefen von um die 51m zu erreichen. Die Sichtweiten sind ab ca. 25m ganzjährig gut und können durchaus 15m erreichen. Im darüber liegenden Bereich schwanken die Sichtweiten in der Regel zwischen 2m und 8m. Zum Bereich des Landeinstieges existiert eine Karte, die man unter [4] downloaden kann.
Zum Wald gelangt am allerdings nur mit einem Boot. Die Frage ist nur welcher. :-) Da gibt es nämlich zwei, das Birkenwäldchen (ca. 16m tief) und den Wald mit bis zu 15m hohen Bäumen. Dieser reicht bis in Tiefen von 37m. Beide sind aber leider nur mit einem Boot erreichbar. Dann besteht noch die Möglichkeit von der Cospudenboje [5] zur Insel zu tauchen.
Durch die freundliche Unterstützung der Leipziger Polizeitaucher, wurde der See mal an den in Frage kommenden Stellen mit Sidescan-Sonar gecheckt, und eine maximale Tiefe von 53,5m gemessen. Die GPS-Koordinaten: N 51° 16" 630; O 12° 20' 680 (N 51.277167; O 12.344667 ) http://www.openstreetmap.org/?mlat=51.277167&mlon=12.344667 Und die LMBV hat eine Karte mit Tiefenlinen zur Verfügung gestellt http://www.lmbv.de/pages/medien.php?idpage=3248&sort=

