Barotrauma
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Definition
Das Barotrauma ist eine Gesundheitssörung aufgrund von Schädigungen durch Druckunterschiede in Körperräumen. Sie entstehen wenn bei Druckänderungen (z.B. auf- und abtauchen) ein Druckanpassung in einer oder mehrerer Körperhöhlen nicht möglich ist.
Beispiele
- Lungenbarotrauma: Wenn beim Auftauchen die Luft angehalten wird kann es zu einem Überdruck in der Lunge kommen, welcher u.a. zu einem Lungenriss führen kann.
Folgende Arten eines Barotraumas der Lunge sind möglich: Mediastinalemphysem, Subkutanes Emphysem, Pneumothorax, Arterielle Gasembolie
- Stirnhöhlenbarotrauma: Die kann z.B. beim Tauchen mit Erkältung entstehen, wenn durch geschwollene Schleimhäute die Verbindung zwischen Stirnhöhlen und Rachenraum verschlossen ist.
- Zahnbarotrauma: Wenn unter Zahnfüllungen Hohlräume sind (z.B. nicht sauber gearbeitete Plomben), dann kann es passieren das beim Abtauchen durch Spalte zwischen Füllung und Zahn der Druckausgleich stattfindet, beim Auftauchen dieser Druck aber nicht mehr oder nicht schnell genug abgebaut werden kann.
- Ohrbarotrauma: Wenn der Druckausgleich nicht vorgenommen wird kann es zu einem Barotrauma im Ohr (z.B. Trommelfellriss) kommen.

